Datenmodellierung
Definition:
Datenmodellierung bezeichnet in der Informatik Verfahren zur formalen Abbildung der relevanten Objekte eines definierten Kontexts anhand ihrer Attribute und Beziehungen. Zu deren Ziel gehört es, die in einem Informationssystem zu verwaltenden Objekten und ihre Zusammenhänge eindeutig zu definieren. Das Ergebnis der Datenmodellierung sind Datenmodelle. Diese führen über verschiedene Modellierungsstufen hinweg zur Erstellung von Datenbanken.
Verfahren:
Die Datenmodellierung ist ein mehrstufiger Prozess, der sich an die ANSI-SPARC-Architektur anlehnt. Die wichtigsten Modellvarianten sind:
Physisches Datenbankschema: Umsetzung des logischen Modells in die spezifische Syntax eines Datenbankmanagementsystems und kann manuell erfolgen.
- Logisches Datenbankschema: Die Übertragung des konzeptuellen Modells in eine datenbanktechnische Struktur mit zusätzlichen Angaben. Die Religion des verwendeten Datenmodells wird dabei berücksichtigt.
- Physisches Datenbankschema: Umsetzung des logischen Modells in die spezifische Syntax eines Datenbankmanagementsystems und kann manuell erfolgen.
Methoden:
Es gibt verschiedene Methoden der Datenmodellierung. Diese können je nach Anwendungsfall kombiniert werden:
- Top-Down-Methode, es ist über den Objekttypen. Zudem die Beziehung und Elementarattribute in einer hierarchischen Struktur.
- Verallgemeinerung und Spezialisierung: Anwendung des Vererbungsprinzips zur Modellierung von Objekttypen.
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