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Herkules (IT-Projekt)

Herkules war ein IT Projekt der deutschen Bundeswehr. Sie konzentrierten sich auf die Standardisierung und Modernisierung ihrer nicht militärischen Informations- und Kommunikationstechnologie. Sie Zielten drauf ab, alle Bundeswehrstandorte mit einheitlicher IT-Infrastruktur auszustatten und das System zentral zu betreiben. Das Projekt wurde planmäßig abgeschlossen und lief von Ende 2006 bis zum 27. Dezember 2016. Zu den erzielten Leistungen gehörten: 140.000 Computerarbeitsplätze, 7.000 Server, 300.000 Festnetztelefone und 15.000 Mobiltelefone an 1.500 Sandorten.

Ausschreibung und Projektvergabe:

Das Projekt wurde mit einer Gesamtsumme von 6,65 Milliarden Euro ausgeschrieben. Nach erfolglosem Abschluss der Verhandlungen mit dem Firmenkonsortium Isic 21 (bestehend aus CSC, Mobilcom und EADS) wurde das Konsortium TIS als Auftragnehmer ausgewählt. Dieses bestand zunächst aus T-System, IBS und Siemens Business Services (SBS). T-Systems zog sich aufgrund organisatorischer Bedenken zurück. Der Auftrag wurde schließlich 2006 an das Konsortium SI, die aus Siemens und IBM bestehen, vergeben.

Projektvorgaben:
  • Das Herkules-Projekt verfolgte mehrere Modernisierungsziele, darunter:
  • Erneuerung der IT- und Telefoninfrastruktur: Aufbau eines Next Generation Network.
  • Implementierung von SAP-Software (SASPF): Einführung moderner Betriebssoftware.
  • Webbasierende Anwendungen: Verbesserung und Aktualisierung des Internets.
  • Public Key Infrastruktur (PLI): Ermöglichung sicherer elektronischer Dokumentenverarbeitung.
  • Zentralisierung: Einrichtung eines zentralen Kontrollzentrums und redundanter Betriebskompetenzzentren.
  • Nutzerfreundlichkeit: Aufbau eines User-Helpdesks und zentraler Vermittlungsdienste.
Projektablauf: 
Das Projekt wurde in drei Phasen durchgeführt:
1. Migrationsphase (2007):
  • Der Aufbau der organisatorischen Strukturen.
  • Zusammenführung von Technik, Personal und Anlagen der Bundeswehr.
2.Integrationsphase (2008-2012):
  • Umstellung auf eine moderne IT-Infrastruktur (Mischbetrieb).
  • 98% der Bundeswehrstandorte erreichten bis August 2012 den Zielbetrieb.
3.Betriebsphase (2013-2016):
  • Überwachung und Wartung der Systeme im Zielbetrieb.
  • Sicherstellung der langfristigen Funktionsfähigkeit und Aktualität der Infrastruktur.

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