Rechenmaschine
Eine Rechenmaschine ist ein mechanisches Gerät. Es dient zur Ausführung mathematischer Berechnungen. Sie dient als Rechenhilfe, um den kognitiven Aufwand des Nutzers bei komplexen Aufgaben zu reduzieren. Die Berechnungen, die eine Rechenmaschine durchführen kann, hängen von ihrer Konstruktion und den zugrunde liegenden Algorithmen ab.
Elektrische und elektronische Rechenmaschinen:
Die Einführung der Elektrizität revolutionierte die Rechenmaschine. Elektromagnetische Geräte ersetzten die Handkurbeln und Hebel durch Elektromotoren, was die Bedienung erleichterte. Allerdings verursachte dies viel Lärm. Ein bedeutender Fortschritt war die Entwicklung programmgesteuerter Rechenmaschinen, die in Computern ihre Weiterentwicklung fanden.
- 1952: Der erste deutsche Elektronenrechner wurde entwickelt.
- 1962: Die ANITA von Norman Kitz war die erste elektronische Tischrechenmaschine auf Röhrenbasis.
- 1963: Der EC-130 von Friden war der erste Tischrechner mit Transistoren und Röhrenbildschirm.
Typen von mechanischen Rechenmaschinen:
Mechanische Rechenmaschinen lassen sich in verschiedene Typen einteilen, je nach Funktionalität und Konstruktionsprinzip:
- Addiermaschinen
- Speziell für Addition und Subtraktion entwickelt.
- Beispiele: Volltastaturaddiermaschinen wie das Comptometer.
- Spaltenaddiermaschinen
- Addieren einzelne Stellenwerte separat.
- Beispiele: Kuli-Maschine von Adolf Bordt.
- Addiermaschinen mit direkter Übertragung
- Tastenanschlag löst den Rechenvorgang sofort aus.
- Beispiel: Torpedoschnelladdiermaschine.
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