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Warengruppenmanagement

Warengruppenmanagement (im englischen Category Management) ist ein strategischer Prozess. Zu diesen Prozess werden Händler und Hersteller zusammenarbeiten, um Warengruppen oder Service-Kategorien als eigenständige Geschäftseinheiten zu organisieren und zu steuern. Deren Ziehl ist es, den Kundennutzen zu erhöhen und gleichzeitig die betrieblichen Ergebnisse zu optimieren.

Category Management-Prozess:
Der Category Management-Prozess umfasst acht Schritte. Durch sie wird eine systematische Planung und Steuerung von Warengruppen ermöglicht:

  1. Kategorie-Definition: Kategorien werden so definiert, dass sie die Vorstellung der Verbraucher entsprechen. Dabei werden Markforschungsergebnisse und Kaufverhalten berücksichtigt.

  2. Kategorie-Rolle: Die strategische Bedeutung der Kategorie wird festgelegt. Folgendes sollte sie etwa fördern: Primär Umsatz, Gewinn oder Kundenbindung.

  3. Kategorie-Bewertung: Folgendes gehört zu der Analyse: Umsetzung, Deckungsbeitrag und Rentabilität. Dies dient dazu, Potenziale zu Priorisieren und Soll-Ist-Vergleiche zu ziehen.

  4. Kategorie- Ziele: Ziele werden auf viele Kategorien definiert und dazu gehören Kunden, Markt, Finanzen und Produktivität.

  5. Kategorie- Strategien: Strategien können auf folgendes abziehen: Kundenfrequenz zu erhöhen, den Transaktionswert zu steigern, Margen zu optimieren oder das Markenimage zu verbessern.

  6. Kategorie-Taktiken: konkrete Maßnahmen wie Sortimentsgestaltung, Preisstrategien und Regalplatzierung werden festgelegt.

  7. Kategorie-Umsetzung: Maßnahmen werden nach einer Genehmigung und Ressourcenzuweisung vor Ort umgesetzt, idealerweise nach einer Pilotphase.

  8. Kategorie-Überprüfung: Die Zielerreichung wird kontrolliert, und bei Abweichungen werden die Ursachen analysiert, um Verbesserungen für künftige Projekte zu ermöglichen.
Vorteile und Einwände: 
Vorteile:
  • Kundennutzung: Die stärkere Fokussierung auf die Bedürfnisse der Käufer.
  • Umsatzsteigerung: Die häufig erhöhte Absatzzahlen durch optimierte Kategorien.
Einwände:
  • Traditionelle Ausrichtung: Die Kategoriebildung ist oft an veralteten Warengruppen orientiert.
  • Konflikte: Händler und Hersteller streiten häufig über die Verteilung des erzielten Mehrwerts.

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